Therapien: Übersicht

Meine Therapieerfahrung

In den einzelnen Unterrubriken auf der linken Seite werden verschiedene Therapien ausführlich erklärt.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder Betroffene, für sich selbst, seine eigene Frequenz für Therapien mit der Zeit herausfinden muss.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich im Krankenhaus in der Reha-Phase, mehr von der ein- oder anderen Therapie vertragen hätte. Später, also zu Hause, wurden mir die ambulanten Therapien jedoch allmählich zu viel, da sich ab diesem Zeitpunkt der ganze Alltag fast nur noch um die Organisation dieser drehte. Die Therapien sollten nicht Hauptbestandteil meines Lebensinhaltes sein.

Ich musste Stück für Stück meine Lebensinhalte völlig neu definieren. Schließlich hatte ich sämtliche Aufgaben verloren bzw. abgeben müssen. Im Laufe der Jahre habe ich mir einzelne Aufgaben zurückerobert bzw. Aufgaben neu geschaffen. Dieser Weg ist sehr, sehr lang. Die Therapien, die ja nach wie vor überaus wichtig und sinnvoll sind, sah und sehe ich als Teil meiner "To do"- Aufgaben.

Ich habe ich mich dazu entschieden nicht immer alle Therapien zumachen. Somit habe ich zurzeit zweimal in der Woche intensiv jeweils 2 Stunden Ergotherapie und Logopädie. Wenn ich dann eine Pause von der Ergotherapie mache, rückt an diese Stelle zBsp. Krankengymnastik (Physiotherapie). Ich habe festgestellt, dass ich in der therapiefreien Zeit ebenfalls Fortschritte mache. Ganz so, als würde das Gehirn diese Zeit nutzen, um alles neu Erlernte zu festigen. Zudem versuche ich das Erlernte im Alltag so viel wie möglich immer wieder praktisch anzuwenden (stützen, greifen, kratzen usw.). Durch das ständige Wiederholen verfestigten sich die Übungsabläufe (besonders dann, wenn es Erfolgserlebnisse in Alltagssituationen gibt).

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