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Hirnschäden

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Hirnschäden können ganz unterschiedliche Ursachen haben – etwa einen Schlaganfall, ein Schädel-Hirn-Trauma oder neurologische Erkrankungen. Die Folgen sind ebenso vielfältig und reichen von Sprachstörungen (Aphasie) über Schluckstörungen bis hin zu schweren Bewegungs- und Kommunikationsbeeinträchtigungen wie beim Locked-in-Syndrom.

Welche Fähigkeiten betroffen sind, hängt davon ab, welche Bereiche des Gehirns geschädigt wurden – etwa motorische, sensorische, sprachliche oder andere funktionelle Zentren. Die folgenden Seiten geben einen Überblick über zentrale Krankheitsbilder und deren Auswirkungen.

Aphasie

Aphasie bedeutet wörtlich „Verlust der Sprache“ und entsteht durch eine Schädigung des Gehirns, meist der linken Hirnhälfte. Sie tritt plötzlich auf – häufig nach einem Schlaganfall – bei Menschen, die zuvor ganz normal sprechen konnten. Betroffen ist die Sprachfähigkeit, nicht jedoch die Intelligenz oder das Wissen.

Info Gehirn

Grafische Abbildungen zeigen den Aufbau des menschlichen Gehirns mit Beschriftung der einzelnen Hirnareale. Dazu gehören unter anderem motorische und sensorische Zentren sowie Sprach- und Hörzentren. Sie verdeutlichen, welche Bereiche für Bewegung, Wahrnehmung und Kommunikation zuständig sind. Ein ergänzendes Video zum Aufbau des Gehirns kann helfen, die Zusammenhänge anschaulich und verständlich nachzuvollziehen.

Locked-in Syndrom

„Locked-in“ bedeutet „eingeschlossen“. Betroffene sind bei vollem Bewusstsein nahezu vollständig gelähmt und können weder sprechen noch sich durch Mimik oder Gesten mitteilen. Meist liegt eine Schädigung der Pons (Brücke) im Hirnstamm vor. Oft bleiben nur vertikale Augenbewegungen oder der Lidschlag zur Verständigung erhalten.

Schlaganfall

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten und schwerwiegendsten Erkrankungen. Er entsteht – ähnlich wie ein Herzinfarkt – durch eine Störung der Blutversorgung, betrifft jedoch das Gehirn.

Dabei wird der Blutfluss plötzlich unterbrochen (Ischämie), sodass bestimmte Hirnareale nicht mehr ausreichend versorgt werden. In der Folge sterben Nervenzellen ab. Je nach betroffenem Bereich kann es zu Lähmungen, Sprachstörungen oder anderen neurologischen Ausfällen kommen.

Schluckstörung

Schluckstörungen sind weit verbreitet und treten besonders häufig bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, ALS, Multipler Sklerose oder Demenz auf. Nach einem Schlaganfall sind viele Betroffene zunächst eingeschränkt, teilweise bessert sich die Störung wieder. Bei einem Teil bleibt sie jedoch dauerhaft bestehen.

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